We are proud of being a truly international Café

Over the years, we have had staffers from all over the world, adding
to the very special flavour and atmosphere at the Lemon Tree Café.
Are you one of them? Do you have any nice photographs you would like
to share, or stories to tell? Send us an
email and we will put them up here!
Wie du das macht, ist ganz verrückt! Eine zeitsparende und äußerst effektive Art und Weise als heimat- und beschäftigungsloser Wwoofer ein neues Domizil zu finden, ist die Wwoofing-Internetseite, auf der auch eine Hotlist der Hosts veröffentlicht ist, die sehr dringend nach einem fleißigen Helfer suchen. Beim Stöbern auf dieser stieß ich auf das Lemon Tree Café in Lawrence, meiner nächsten tollen Wwoofing-erfahrung. Aber nun mal von Anfang an: Lawrence befindet sich eine Stunde westlich von Dunedin, war eine Goldgräberstadt im 19. Jahrhundert und ist einfach nur "sehr, sehr schön" (Zitat LTC Family). Das LTC ist nicht nur das kulinarische Schmankerl des verschlafenen 500-Seelen-Dörfchens, sondern zieht auch Touristen und Pendler aus nah und fern an. Die 2-Mann-Combo Thomas (Häuptling des Ehret-Clans und Küchenchef) und Cameron (echter Kiwi, der aber noch 2,5 Jahren Lemon Tree schon ganz gut auf Deutsch fluchen kann) zaubern so einiges auf die Teller: meine Favouriten sind eindeutig der Vegetarian Wrap und die Pumpkin, Orange und Ginger Soup. Ergänzt wird das Angebot durch von Alex hausgebackene Kuchen und Torten, allesamt geschmackliche Volltreffer. Nicht umsonst also wird das Lemon Tree vom Lonely Planet (der Backpackerbibel schlechthin) als bestes Café Otagos bezeichnet und findet in der Fachpresse immer wieder anerkennende Erwähnung. Die LT Family besteht z.Z. aus Thomas&Alex (deutsches Besitzerpäärchen), Cameron (Küche), Natalie & Mareen (Service). Arbeits- und Amtssprache ist eigentlich immer Deutsch, Kunden gegenüber Englisch mit starkem Akzent oder auch das besonders durch Mareen geprägte Denglisch (besonders Sätze wie "Do you like noch anything else?" waren immer wieder einen Lacher wert). Nun zu meinem Wwoofingalltag. Meine Aufgabe war eigentlich einfach nur das zu machen, was gerade gemacht werden musste. Hauptsächlich half ich in der Küche, räumte Geschirr in den Dishwasher und wieder heraus, schnippelte Gemüse & Obst, putzte, räumte/füllte auf/um, mähte Rasen, jätete Unkraut, servierte Essen, futterte die ganze Dekoration (Kumarachips, geröstete Sonnenblumkerne) auf, machte dann neue Dekoration, stellte Hummus her (leider etwas zu scharf geworden, oops, hab wohl zu viele Chiliflakes reingeschmissen), belästigte Cameron mit meinen Englisch-Grammatik-Fragen, stellte neue Theorien über Gott, die Küche und die Welt auf, machte einen guten Eindruck, war mal wieder auf einem Botengang unterwegs, laberte sehr viel dummes Zeug oder brachte einfach mal wieder Thomas um den Verstand. Grundsätzlich ist aber festzuhalten: zu einem Café gehört ein bisschen mehr als nette Musik im Hintergrund, eine freundliche Bedienung, ein guter Kaffee und ein kleiner Tratsch. Jetzt, nachdem ich die andere Thekenseite kennengelernt habe, muss ich feststellen: ein Café ist der pure Stress! Mein nicht vorhandener Traum von einem eigenen Café wurde in meinen 3,5 Wochen LTC auf jeden Fall zunichte gemacht. In Stoßzeiten (also im LT aufgrund der enormen Beliebtheit eigentlich immer) war in der Küche und hinter der Theke keine Zeit für Späße und nette Worte. Alles musste schnell und möglichst reibungslos funktionieren, jeder Gast soll das Lokal schließlich zufrieden und mit gefülltem Magen verlassen. Da ich aber ja eher so der Typ bin, der gerne erst mal rumlamentiert und erforscht warum er das, jetzt sofort und überhaupt machen soll und auf jeden Fall mal noch ein paar dumme Fragen zum Thema parat hat, musste ich erst einmal auf "Kopf aus, arbeiten" umstellen. Nachdem alle Kunden abgespeist waren und das Café geschlossen werden konnte, fing dann erst der wirklich witzige Part an: das Putzen. Besonders beim Putzen meines Dishwasherfreundes und des Abflusses wurden bei mir wieder mal Hemmenschwellen durchbrochen / neu definiert. Anyway, nach getaner Arbeit oder an meinem Wochenende (Dienstag und Mittwoch) unternahm ich zusammen mit Mareen und Natalie Ausflüge in die Catlins, Dunedin, Alexandra, zum Strand usw. Meine Zeit daheim im Hause Ehret verbrachte ich mit den beiden kleinen Mäuschen Gregor (2,5 Jahre) und Aurélie (1 Jahr) oder beim Greek-Salad-Essen mit Thomas und Alex. War eine sehr, sehr schöne Zeit, auf jeden Fall eine Art Kleindeutschland inmitten der neuseeländischen Pampa und wird wohl als eine der schönsten Erinnerungen an Neuseeland noch lange in meinem Gehirnskasten verweilen. Und trotzdem hatte ich wieder das Bedürfnis weiterzuziehen. Es gibt ja noch so viele andere schöne Plätze zu sehen, nette Menschen kennenzulernen und prägende Eindrücke zu sammeln...Dieses Postscriptum natürlich passend zum LTC auf deutsch:Die Ärzte – himmelblau Maren Strebe, Germany vom 9.10.2008 bis 3.11.2008 www.mymapblog/ichbindannmalweg
"Khob Khun Kha to give me a great chance and great time at The Lemon Tree Cafe'. Nat, Thailand, 06.04.2007
"World Class:
People, cake, coffee, food, garden, and did I mention the cake?", Adrienne Moore, Seattle, USA, April 2007
'Mr. Perfect was here….aus 3 Wochen wurden 8 Monate… PS: Was werde ich vermissen? Das Cafe, den Kaffee, EUCH, das Essen und die Simpsons..." Jens Lange,Germany February 2006 to August 2006
"Good Food, great people, fantastic place!", Claire, England, February 2007
"Wie die Perlen einer Kette arbeiten alle hier zusammen, um das Lemon Tree zu dem zu machen, was es ist: ein Schmuckstueck…
Ich war Teil dieses Super Teams vom 2.12.06 bis 18.2.07 und sage Danke an alle und fuer alles, Eure Sales Woman, auch bekannt als Smoothie Girl",Raphaela, Germany
"Per intercity zum naechsten job in LAWRENCE = in Otago central, between
Queenstown und Dunedin. ich hatte eine voellig falsche orientierung, dachte ich kaeme auf die halbinsel bei dunedin, doch der bus schwenkte ins
landesinnere und der fahrer setzt mich eine stunde spaeter in lawrence ab,
mit der frage: Why Lawrence??? ich antworte etwas verunsichert: Why not
?!?
stehe in einer ehemaligen goldgraeberstadt aus 1861, bestehend aus dem
highway und links und rechts davon einigen haeusern, zum ort zaehlen 500
Ew. arbeite im Lemon Tree Cafe -taeglich ca. 6 stunden: beginne erst zw.
12 und 1 pm. um 17 uhr wird offiziell gesperrt. helfe beim torten backen,
servieren, steche pastry leaves aus= wie kekse backen, ist blaetterteig in
blattform austechen und backen, wird als deco auf speisen verwendet, alles
homemade, herrliche kuchen, auch topfentorte!( cheesecake) mit richtigem
topfen! sauerteigbrot, almdudler, gutem kaffee - kurz, die besitzer sind
thomas und alexandra aus deutschland, leben seit ca. 5 jahren in NZ, wohne
mit der familie und max, einem wwoofer aus italien, neben der st.
patrick's church im ehemaligen pfarrhaus, wo ich ein riesiges, ca. 30 mq
zimmer/5m hoch, bewohne, just great!finde wieder ruhe und platz und zeit
zum chanten.
die arbeit macht spass, thomas und alex sind unglaublich offen,
sympathisch, grosszuegig, herzlich - wirklich ganz liebe menschen, sie
haben auch 2 entzueckende kinder, gregor/3 jahre und aurelie/1.5 jahre
alt. mache abends marillenpalatschinken fuer7 personen. der abschied
faellt schwer, doch moechte ich weiter nach steward island und mehr von NZ
sehen. nach 10 tagen bekomme ich eine paua shell kette um den hals gelegt,
was im polynesischen sinn bedeutet, dass ich immer willkommen bin, ein
thermo-cafehaeferl ( sehr praktisch) und ein xmas packerl, das ich
allerdings erst am 25. 12. oeffnen will." Monika from Vienna December 2008
Hi Alex and Thomas.
I want to thank you again for the really nice time I had in Lawrence, at
your place.
I won't ever forget it and maybe.. one day if I come back, I'll pop in to
your place
again ;)
Greetz,
Eva from Belgium, May 2009
As written in the Guestbook of Thomas and Alex, the owners of the Lemon
Tree Cafe, who gave me a beautiful yellow Lemon Tree T-shirt after reading
it:
Once upon a time there was a small town which was named after a guy who
lost a golden rock in the creek one day. And then the Germans came! There
were two of them, a boy and a girl. Right in the middle of the little town
they planted a tree. A small Yellow tree. They took good care of them.They gave it water, coffee and some delicious meals. The tree grew fast.
And became much bigger than the German couple had planned it to be. Everyday more people came and sat under the tree. The enjoyed the shade
and the friends of the German duo. These friends all wore a yellow t-shirt
and they gave everyone water, coffee and some delicious meals. Two small
Germans were born and all in all life around the big yellow tree was busy,
sometimes hectic, a lot of fun and filled with a lot of love.
Every year new friends of the German foursome helped to give all the
people under the tree their water, coffee and some delicious meals. They
came from everywhere. Even all the way from Italy!
On the sunny afternoon that I arrived I was delighted by the tree, the
people around and the friends in yellow. Two days later it was I that got
to wear a yellow t-shirt! And I liked it so much that I stayed way longer
than I’d planned. All the friends in yellow had a lot of fun. With the
German foursome, on the beach, during Christmas, while watching movies,
going on long walks, climbing waterfalls, or just enjoying a few drinks
and conversations.
When it was time to go, I felt both happy and sad. Happy to go and see
more of the surrounding world, happy with the new friends I’d made. But
also sad. Sad because I was not wearing a yellow t-shirt anymore. Sad to
say goodbye th the yellow tree and all of his care-takers. But it’s a good
kind of sad. It’s the kind of sad that can make you smile, filled with
loving memories.
Thank you Thomas, Alex, Gregor, Aurelie, Max, Robert, Chris, Natalie and
Mareen for a wonderful, loving time. I hope to see you all again one day.
Let’s keep in touch and maybe one day we’ll have water, coffee and some
delicious meals somewhere. With or without a yellow shirt!
GerJan van de Kamp, January 2009
